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Mach's nicht ohne – warum das Warm-up so wichtig fürs Training ist

Must have Warm-up!

Niemand liebt es so wirklich – außer deinen Muskeln: das Warm-up! Daher solltest du es auf keinen Fall als optionalen Zusatz, sondern als festen Bestandteil jedes Trainings betrachten.

Es bereitet Muskeln, Gelenke, Herz-Kreislauf- und Nervensystem gezielt auf die bevorstehende Belastung vor, verbessert die Leistungsfähigkeit und hilft dir dabei, Verletzungen vorzubeugen. Wenn du regelmäßig trainieren und langfristig gesund und leistungsfähig bleiben möchtest, solltest du dem Aufwärmen eigentlich die gleiche Aufmerksamkeit schenken wie dem eigentlichen Workout!

Alle Systeme hochfahren: was im Körper Spannendes passiert

Während des Aufwärmens wird der Körper schrittweise auf die bevorstehende Belastung vorbereitet. Die Muskeltemperatur steigt an, die Durchblutung verbessert sich und das Herz-Kreislauf-System wird aktiviert. Gleichzeitig erhöht sich die Beweglichkeit der Gelenke und die Kommunikation zwischen Nervensystem und Muskulatur wird optimiert. Dadurch können Bewegungen präziser, kraftvoller und koordinierter ausgeführt werden.

Schon ein paar Minuten gezielter Bewegung lösen erstaunlich viele physiologische Anpassungen aus:

  • Die Körper- und Muskeltemperatur steigt an.
  • Muskeln werden elastischer und belastbarer.
  • Die Sauerstoffversorgung der Muskulatur verbessert sich.
  • Herzfrequenz und Blutdruck passen sich schrittweise der Belastung an.
  • Die Gelenke werden besser mit Gelenkflüssigkeit versorgt.
  • Bewegungsabläufe werden effizienter und koordinierter.
  • Konzentration und mentale Leistungsbereitschaft nehmen zu.

Verletzungen vermeiden – deine Muskeln werden's dir danken!

Aus sportmedizinischer Sicht trägt ein angemessenes Warm-up außerdem dazu bei, das Risiko für Zerrungen, Muskelverletzungen und Überlastungsbeschwerden zu reduzieren. Wer ohne ausreichende Vorbereitung direkt mit intensiven Übungen startet, belastet Muskeln, Sehnen und Gelenke unnötig stark und verschenkt gleichzeitig wertvolles Leistungspotenzial.

Studien zeigen, dass gut aufgewärmte Muskeln ihre Kraft schneller entwickeln können und auf Belastungen besser reagieren als kalte Muskulatur. Darüber hinaus weisen zahlreiche Untersuchungen darauf hin, dass strukturierte Aufwärmprogramme das Verletzungsrisiko im Sport reduzieren können. Besonders gut untersucht ist dabei das FIFA-11+-Programm, das in mehreren Studien und systematischen Übersichtsarbeiten eine signifikante Verringerung von Sportverletzungen nachweisen konnte*.

Du hast die Wahl – aber wähle weise:

Sicher hast du schon bemerkt, dass du viele Kurse bei fitnessRAUM.de wahlweise mit oder ohne Warm-up absolvieren kannst. Wenn du dich vor dem Training noch nicht körperlich betätigt hast, solltest du auf das Aufwärmprogramm aber möglichst nicht verzichten. Ein gezieltes Warm-up gehört zu den wichtigsten Bestandteilen einer Trainingseinheit und bildet die Grundlage für dein sicheres, effektives und leistungsorientiertes Workout.

Also: Gib dir einen Ruck und klick lieber auf "mit Warm-up abspielen"!




*Barengo, N.C., Meneses-Echavez, J.F., Ramirez-Velez, R. et al. (2014): The Impact of the FIFA 11+ Training Program on Injury Prevention in Football Players: A Systematic Review. International Journal of Environmental Research and Public Health.

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