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So geht Fitness heute


Kolumne: Sich schön fühlen

Zahlreiche Studien belegen: Frauen, die eine sportliche Ausstrahlung haben, werden auch dann als attraktiver eingestuft, wenn sie ein paar Kilo mehr auf den Hüften (oder anderen schicken Körperpartien) haben. Überrascht mich nicht!

Ich glaube, was uns für andere anziehend macht, ist nicht unbedingt ein toller, durchtrainierter Körper – ja, gut, der natürlich auch – sondern auch diese unnachahmliche Aura eines Menschen, der seinen Körper schätzt, mag und – ausfüllt.

Das haben wir doch alle schon einmal erlebt: Da geht jemand auf der Straße vor uns, den wir nur von hinten sehen. Und trotzdem wissen wir: Da geht ein schöner Mensch. Nicht allein die Bewegungen, die Silhouette, die Figur, nein, es ist dieses Ausfüllen des eigenen Körpers, dieses – so abgedroschen das klingen mag – Einssein mit sich selbst, das manche Menschen ausstrahlen.

Und da, Ladies (& Gentlemen), da müssen wir hin! Und damit meine ich nicht, dass man sich einfach mit angefuttertem Übergewicht oder ungeliebten Faulheits-Pfunden abfinden, sich in scheußliche Dessous zwängen und bei Vera am Mittag auffer Couch verkünden solle, wie wahnsinnig sexy man sich doch fühle und dass man auf Sport und Bewegung seit Jahren pfeife und dass Hans-Günther das ganz genauso sehe.  

Nein, das Geheimnis ist vielmehr, dass jedes noch so kleine bisschen Bewegung dafür sorgt, dass man sich wohler fühlt in seiner Haut – sei sie auch noch so dellig im hinteren Süden und vielleicht auch nicht mehr ganz so straff wie vor der erfolgreichen Reproduktion. Vom gesundheitlichen Aspekt einmal abgesehen hilft Sport in jeder Form dabei, den eigenen Körper kennenzulernen. Ihn zu schätzen, instand zu halten und liebevoll mit ihm umzugehen.
(Gut, man muss sich ja nicht gleich verlieben, aber so ein wenig Zuneigung sollte schon drin sein).

Also: loslegen, schön fühlen. Das klappt schon.