Top informiert im Magazin


So geht Fitness heute


Wie messe ich meinen Erfolg richtig?
Wer mit dem Training voll durchstartet, möchte schnell Erfolge sehen. Zwei Einheiten Crunches machen aber noch kein Sixpack, wie die sprichwörtliche Schwalbe noch nicht den Sommer. Wie so oft im Leben ist auch beim Messen deiner Trainingserfolge Geduld gefragt. Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, wie dir das gelingt.

Timing ist alles – auch beim Wiegen

Du machst viel Sport und die Waage zeigt von Tag zu Tag kaum einen Unterschied an? Überprüfe dein Gewicht besser nicht täglich – da ist Frust vorprogrammiert! Dieses ist nämlich natürlichen Schwankungen ausgesetzt. Es reicht stattdessen vollkommen aus, einen festen Wiege-Tag pro Woche festzulegen. Stelle dich dafür immer am gleichen Tag und zur gleichen Uhrzeit (zum Beispiel morgens vor dem Frühstück) ohne Klamotten auf deine Waage und wundere dich nicht, wenn du zuerst einmal sogar etwas mehr wiegen solltest. Wenn dein Körper Kalorien verbrennt, baut er Muskeln auf und diese wiegen etwas mehr als Fett. Setze dich also bei der Gewichtsabnahme nicht zu sehr unter Druck, sondern lass dir und deinem Körper Zeit!

Umfang messen

Zusätzlich zur Waage kannst du ein Maßband verwenden, um deine Erfolge genau zu bestimmen. Auch da reicht es aus, wenn du deine Maße einmal die Woche nimmst, um deine körperlichen Veränderungen festzuhalten. Bestimme dafür deinen Bauch-/Taillenumfang in Höhe deines Bauchnabels, den Brustumfang, den Hüft-Po-Umfang und den Umfang deiner Oberschenkel.

Wichtig: Gerade deinen Bauchumfang solltest du nicht nach einem reichhaltigen Mittagessen bestimmen, sondern am besten jeweils morgens vor dem Frühstück.

Ein guter Erfolgsindikator ist auch deine Lieblingsjeans: Sitzt diese plötzlich viel lockerer, kann das Maßband getrost in der Schublade bleiben. Beachte auch hier, dass deine Umfänge trotz deiner Trainingseinheiten schwanken können. Gerade beim weiblichen Zyklus kann es zu Wassereinlagerungen kommen, die das Ergebnis verändern.

Vorher/Nachher-Bilder

Bist du mehr ein visueller Typ, können auch Fotos von dir in Unterwäsche oder im Bikini beim Messen deiner Erfolge helfen (frontal, seitlich und/oder von hinten). Wenn du dich über mehrere Wochen hinweg fotografierst, kannst du buchstäblich auf einen Blick sehen, wie sich deine Figur verwandelt. Sei aber nicht übermäßig streng zu dir, wenn du dir zunächst einmal nicht so gut gefällst – du wirst bald erste Fortschritte sehen.

Erfolge messen unter „mein Studio“

Deine Werte kannst du in einer von dir erstellten Tabelle erfassen oder ganz einfach auf fitnessRAUM.de unter mein Studio im Bereich Analyse eintragen und visualisieren. Dein Gewicht dient dann als Basis für deine personalisierte Kalorienberechnung. Zusätzlich kannst du dort auch deinen gewünschten Kalorienverbrauch und die Trainingsdauer festlegen, um deine Wochenziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Training mit Spaß und Motivation

Du hechelst nur noch deinen Erfolgen hinterher? Dann schalte lieber mal einen Gang runter und gönne dir zwei, drei Tage Trainingspause. Dein Workout-Programm soll nämlich vor allem eines: Spaß machen – dann kommen die Erfolge ganz von selbst!

-sr


Foto-Credit: Kalim / Fotolia.com