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„Bewegen, Spaß haben und schwitzen!“ – Im Gespräch mit Michaela Süßbauer

Hallo liebe Michi, die meisten unserer Mitglieder kennen dich und vor allem deine Kurse ja gut – möchtest du dich trotzdem noch einmal ganz kurz vorstellen?

Ja, klar. Also, gebürtig bin ich ein echtes Münchner Kindl, und tatsächlich war meine größte Leidenschaft schon immer das Tanzen. Ich glaube, eigentlich seit ich gehen kann – auch auf der Wiesn. Da stand ich dann im Dirndl auf dem Tisch und habe den Ententanz getanzt; und zwar so, dass mich ja alle sehen. (lacht)

… dann passt dein Job ja zu dir ;)

Genau, so richtig wundert’s keinen, was ich beruflich so mache. (lacht) Ich kann auch echt sagen, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Und würde es immer wieder so machen. Ursprünglich hatte ich allerdings Industriekauffrau gelernt; nach einer Tanzausbildung in den USA und diversen Group-Fitness-Ausbildungen bin ich zum Glück im Sportbereich gelandet – und geblieben.

Wie kam es, dass du fester Teil des fitnessRAUM.de-TrainerInnen-Teams wurdest?

Nach meiner Zeit in den USA lernte ich auf der FIBO in Köln Nina Winkler kennen, mit der ich dann Tele-Gym machte. Bei einer Produktion in Südafrika traf ich Elli Becker, die ja Videos für fitnessRAUM dreht – und so kam es zur ersten Zusammenarbeit.

Diese liegt ja jetzt auch schon einige Jahre zurück... Weißt du wie lange das nun schon her ist?

Das sind jetzt bereits 13 Jahre.

Klingt als sei es eine gute Zusammenarbeit ;)

Auf jeden Fall. Ich würde behaupten, dass das bei fitnessRAUM etwas Besonderes ist. Die Produzenten machen einen super Job. Ich bin überzeugt vom ganzen Team, wir kennen uns ja inzwischen auch richtig gut. Für mich ist es ein wichtiger und wertvoller Partner – ich glaube, die Länge der Geschäftsbeziehung sagt ja schon alles.

Magst du uns einen kleinen Einblick geben, wie eine Kursreihe für fitnessRAUM.de entsteht? Bringst du selbst Ideen ein?

Das geht in beide Richtungen – meist aber im Zusammenspiel. Oft bekomme ich Anfragen von fitnessRAUM für Produktionen und ich gebe meinen Input; oder ich stoße auf etwas, das ich gerne umsetzen würde, und spiele es fitnessRAUM zu. So finden wir uns eigentlich immer. Und so wachsen dann auch unsere Ideen.

Fließen da auch Rückmeldungen von fitnessRAUM-Mitgliedern ein?

Ja, zum einen schaue mir schon die Kommentare zu meinen Kursen an und zum anderen bekomme ich auch ab und zu Mails – sei es mit Feedback oder Kurswünschen. Jetzt muss ich kurz erzählen, dass ich witzigerweise auch schon Mails von Mitgliedern aus der Schweiz bekommen habe, weil ihnen meine Workouts gefielen – und sie meinen Dialekt so lustig fanden. Positiv lustig natürlich (lacht).  

Sind gerade neue Kurse in Planung, von denen du uns schon etwas verraten kannst?

Ja, ich möchte noch einmal mehr in die freiere Bewegung mit Tanz-Elementen. Diese Idee basiert auf der Erfahrung, die ich bei Robinson Events in den letzten zwei Jahren machen durfte. Bislang habe ich dort immer viel Dance unterrichtet, allerdings recht Choreographie-lastig, was auch gut lief. Während der Corona-Zeit merkte ich, dass ich eigentlich mehr Menschen erreichen möchte, also nicht nur die, die Lust auf Choreos haben, sondern alle, die sich einfach zu Musik bewegen wollen. Tanzen ist ja loslassen. Dahingehend habe ich meine Kurse umgestaltet.

Mehr Spaß an intuitiver Bewegung, weniger Choreo? Wie hat das geklappt?

Genau. Einfach Spaß an der Bewegung – und das kam so, so gut an. Teilweise wurde es richtig emotional, einfach weil sich über die letzte Zeit so viel in den Menschen angestaut hat, das von der Seele getanzt werden wollte. Bewegung, Spaß haben und Schwitzen – in diese Richtung soll es noch mal gehen. Das liegt mir echt am Herzen. Ich möchte den Leuten mitgeben, es einfach zu versuchen – auch wenn sie noch nie getanzt haben. Tanzen ist so ein toller Weg, Emotionen rauszulassen, gute Energie zu sammeln.

Alle, die deine Kurse kennen, wissen, dass du gerne am Gardasee oder auf Fuerteventura drehst – sind das auch privat Herzensorte für dich?

Ja, also wie lange der Gardasee schon ganz speziell für mich ist, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. Aber gut, wir haben in München gelebt, da ist es eine machbare Distanz, auch mal kurz am Wochenende. Es gibt dort einen kleinen, schönen Campingplatz, auf dem wir gerne sind. Dort haben wir vor etwa drei Jahren das erste Mal mit fitnessRAUM gedreht. Es ist einfach so schön, und es sind auch ideale Orte für mich als Outdoor-Sport-Fan.

Apropos Campingplatz… Ich habe gehört, dass du seit einiger Zeit in deinen Van lebst?

Michaela Süßbauer im Van(lacht) Ja, naja, also das ist halb-richtig. Mein Mann und ich haben unsere Wohnung in München aufgegeben und sind viel in unserem VW-Bus unterwegs – das stimmt also. Wir haben aber noch eine kleine Base in Deutschland. Im Oktober vorletzten Jahres haben wir ein kleines Haus – ein bisschen wie ein Tiny House – renoviert. Damals allerdings nicht unbedingt in der Absicht, einmal darin zu leben. Außerdem sind wir ja noch viel in Robinson Clubs, wo ich arbeite, und anderen Lokalitäten, wo ich meine eigenen Events mache.

Wie kam es, dass ihr diesen Schritt gewagt habt?

Das haben wir ein bisschen den Corona-bedingten Studioschließungen zu verdanken. Wir hatten zwar auch zuvor immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, doch letztendlich war die Ungewissheit darüber, wie lange es nun so bleibt ausschlaggebend; die Umstellung auf Online sowie Überlegungen, wie ich mich nun am besten aufstelle. Meine festen Stunden vor Ort habe ich vorerst gecancelt, oder sie finden nun online statt. Wir sind damals nach Fuerteventura, und beim dritten Strandspaziergang stand fest: wir krempeln unser Leben ein bisschen um.

Wie sieht euer Van-Life aus?

Relativ simpel eigentlich. Wir haben einfach einen VW-Bus mit Hochdach, einer kleinen Küchenzeile, einem kleinen Schrank und einem Kühlschrank. Für den Sommer haben wir immerhin eine Außendusche. Mehr braucht es ja nicht. Meine Online-Kurse unterrichte ich dann von überall aus. Meist suche ich mir schöne Plätze (zum Beispiel am Meer), so dass meine Teilnehmer auch was fürs Auge haben. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie auf diesem Wege "live" sehe – und sie sich hoffentlich auch. Zum Glück werden meine Kurse auch online gut angenommen; für mich war das Medium ja nicht komplett neu.


Bestimmt war die Umstellung – gerade alles online zu unterrichten – nicht nur einfach?

Ja, gerade die Dance-Stunden – oder eigentlich alle Kurse, bei denen ich mit dem Takt der Musik arbeite – waren anfangs nicht ganz easy. Musik, Stimme, das gesamte Zusammenspiel, da gibt es einfach so viele Faktoren… Inzwischen klappt es aber sehr gut. Übrigens hat auch hier unser Van-Life Vorteile – vor allem für den Nachbarn, der unter uns gewohnt hat. Eine Doppelstunde Dance-Workout im hellhörigen Altbau, das war manchmal auch anstrengend für ihn (lacht).


Du machst bei allen deinen Kursen immer selbst richtig mit?

Ja, immer. Ich mache alles volles Rohr mit. Aber das mache ich ja beim Filmen für fitnessRAUM auch.

Wie sieht das denn privat bei dir aus. Du meintest, das Tanzen war immer deine große Leidenschaft. Tanzt du auch heute noch viel?

Ich tanze gerne viel privat – vor allem lateinamerikanische Tänze wie Salsa oder Bachata. Das habe ich auch immer gerne in Tanzschulen vor Ort gemacht, doch durch Corona war das dann ja zunächst nicht mehr möglich, und jetzt durch das viele Reisen ist es leider auch schwieriger…
 
Stimmt, da muss man beim Van-Life wahrscheinlich Abstriche machen. Wie machst du das denn, wenn du unterwegs bist. Hast du eine Fitness-Routine?

Ja, ich versuche, vor dem Frühstück Yoga zu machen. Das ist mein kleines Morgenritual. Es muss ja nicht viel sein, manchmal sind es nur 20 Minuten. Und manchmal ist es auch kein Yoga, sondern Mobility, oder ich probiere neue Flows aus. Ganz wie ich mich fühle. Und das Tanzen wird durch kiten, schwimmen oder klettern ersetzt. Frühstück ist mir übrigens auch ganz besonders wichtig, wenn ich nicht frühstücke fehlt was (lacht).

Michaela Süßbauer beim Kitesurfen

Hast du Tipps, wie es gelingt, sich eine Routine aufzubauen?

Das ist nicht einfach. Wenn man noch nie eine hatte, vermisst man ja auch nichts. Deswegen rate ich immer, klein anzufangen. Einfach 15 Minuten jeden Morgen und das über einen längeren Zeitraum. Da merkt man schon, wie gut es tut. Das sehe ich ja bei meinen Kunden. Aber ja, der Anfang ist schwer, und leider gibt es keine Abkürzung. Vielleicht hilft manchen auch, mit einer Intention in den Tag zu gehen?

Bestimmt. Was steht denn nun als nächstes für dich an?

Bald geht es nach Ägypten für ein Robinson Event. Im November bin ich noch einmal auf Fuerteventura, da wird dann wieder für fitnessRAUM gedreht.

Heißt das, der Van hat Winterpause?

Auf keinen Fall! Wir Campen auch im Winter. Am liebsten in Italien, in den Dolomiten. Und auch da stelle ich mich jeden Morgen in Ski-Unterwäsche vor den Van auf meine Yoga-Matte.

Wenn du jetzt Lust hast, direkt mit Michi loszulegen, findest du hier unsere beliebtesten Kurse mit Michaela Süßbauer:


Fotos: Elli Becker

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