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So geht Fitness heute


Fitness-Mythen aufgedeckt

Jeder kennt sie, die hartnäckigen Fitness-Mythen, die sich ums Training ranken und schon so manches schöne Workout verhagelt haben. Mit diesem (un)gesunden Halbwissen ist jetzt endlich Schluss – wir entlarven die fünf größten Irrtümer in Sachen Sport. Motto: Mehr wissen, besser trainieren!

Mythos 1: Ein Workout unter 30 Minuten bringt doch nichts!

Die klassische Ausrede aller Sportmuffel und Couch-Potatoes: "Ein kurzes Workout bringt nichts. Du weißt doch – die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein. Dann kann ich es auch gleich lassen."

Die Wahrheit ist: Jede noch so kleine Bewegungseinheit ist besser als faules Nichtstun (Passivsport beim Bundesliga-Gucken gilt übrigens nicht als Sport), Kalorien werden schon ab der ersten Minute verbrannt und auch in zehn bis 15 Minuten lässt sich schon viel für die eigene Fitness und Gesundheit tun. Bei fitnessRAUM.de gibt es spezielle Mini-Workouts, zum Beispiel aus den Kursreihen "7 Workouts" und "Functional Workout", in denen der Fitness-Turbo gezündet wird. Der Vorteil: Anders als Einheiten ab 30 Minuten, die oft wegen beruflichen und privaten Angelegenheiten auf die buchstäblich lange Bank geschoben werden, lassen sich diese Kurse kinderleicht in den Tag integrieren.

Mythos 2: Wer keinen Muskelkater hat, hat beim Sport nicht genug Gas gegeben!


Viel hilft viel. Nur die Harten kommen in den Garten. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Und ein Muskelkater gehört zum Training wie die Dusche danach.

An sich ist Muskelkater nicht weiter schlimm und kann bei sportlicher Betätigung durchaus einmal vorkommen – nur sollte er keinesfalls Dauergast sein. Denn Muskelkater wird durch winzige Risse in den Muskelfasern verursacht und ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Körper nun Ruhe und Regeneration braucht. Trainiert werden sollte erst wieder, wenn die Schmerzen abgeklungen sind. Wer immer nur Vollgas gibt und weder bei der Trainingsintensität noch bei der Regenerationszeit mit sich reden lässt, riskiert neben Muskelkater auch Verletzungen und Übertraining (das heißt schlechtere Ergebnisse bei einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit). 

Mehr Infos:

Training – mit drei Basics zum Erfolg
Effektiver trainieren – Erholungspausen nutzen

Mythos 3: Ausdauertraining ist der Königsweg, um abzunehmen!

Wer abnehmen will, muss mehr Kalorien verbrennen als er zu sich nimmt – und Ausdauertraining verbrennt in der Tat jede Menge Kalorien. Doch damit allein ist der entscheidende Schritt zum Traumbody noch nicht gemacht. Erst eine dauerhafte Ernährungsumstellung (gesunde Küche anstatt Crashdiät) und ein Sportprogramm, das Ausdauertraining, Muskelaufbau und Bodyshaping enthält, verspricht dauerhaften Erfolg. Je nach Fitnesslevel sollte man drei bis fünf Mal die Woche trainieren, um spür- und sichtbare Veränderungen in Gang zu bringen.

Mehr Infos:

Ernährung – so kriegen Sie Ihr Fett weg
Abnehmen ohne Diät – schnell schlank mit Sport

Mythos 4: Krafttraining macht Muckis wie bei Arnold Schwarzenegger!

Die weibliche Angst, beim Geräte- und Freihanteltraining schnell viel Masse aufzubauen, ist unbegründet – schon allein, weil Frauen andere körperliche Voraussetzungen als Männer mitbringen. Keine Fitness-Fee der Welt könnte sie folglich von heute auf morgen in einen Arnold Schwarzenegger verwandeln (auch bei Männern sind dafür viel Schweiß und Einsatz beim Training nötig).

Wenn "frau" regelmäßig mit leichteren, aber fordernden Gewichten und einer höheren Wiederholungszahl trainiert, wird der Körper schön schlank und straff modelliert. Und dagegen spricht doch nun wirklich nichts!
Tipp: Einfach mal Michis Bodyshaping mit Kurzhanteln ausprobieren. Das macht Spaß und bringt wirklich was!

Mit Crunches geht’s geradewegs zum Sixpack!

Der schnellste Weg zum Sixpack führt geradewegs an die Tankstelle – alles andere braucht (leider) seine Zeit. Wer einen flachen, definierten Bauch haben möchte, muss einerseits die Bauchmuskeln trainieren und andererseits die oft hartnäckige Fettschicht in der Körpermitte einschmelzen, die die Muskeln in aller Regel überlagert. Das Fett geht am besten mit regelmäßigem Ausdauertraining (s. Mythos 3) und einer Ernährungsumstellung weg.

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Bauch weg – so klappt's garantiert!

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