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So geht Fitness heute


Fit durch den Winter – mit diesen Tipps klappt's

Von wegen Winterschlaf: "Raus statt Couch!" lautet das neue Motto für die kalte Jahreszeit! Denn auch bei eisigen Temperaturen lässt es sich prima trainieren – wenn folgende Tipps beachtet werden:

Wer denkt, er entgeht einer Erkältung, indem er sich den Winter über zu Hause versteckt, irrt! Bewegung an der frischen Luft sorgt für starke Abwehrkräfte. Wer also regelmäßig Sport macht anstatt ihn nur von der Couch aus zu schauen, beugt Schnupfen und Husten effektiv vor.

Sport im Winter – darauf sollte man achten

"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung", heißt es. Doch viele Outdoor-Sportler übertreiben es im Winter und ziehen sich an, als gingen sie zu einer Eiswanderung. Dabei kommt der Körper zwangsläufig durch die Bewegung ins Schwitzen – und braucht statt kuscheliger Wärme viel eher funktionale Kleidung, die sich anfänglich sogar einen Tick zu frisch anfühlen darf. Hält man sich an die "3-Schichten-Regel", bestehend aus Sportunterwäsche, einer Isolationsschicht, die den Schweiß nach außen abgibt und nicht speichert, sowie einer Schutzschicht, die Schnee und Wind abhält, steht dem top-gestylten Winter-Training nichts mehr im Weg. Außerdem ratsam: Wetterfeste Sportschuhe mit einem guten Profil – so kommt man bei Eis und Schnee nicht so schnell ins Rutschen und die Füße bleiben warm!

Richtig aufwärmen ist das A und O

Wer aus aufgeheizten Räumen mit sehr trockener Heizungsluft kommt, sollte den Kreislauf bereits vor dem Trainingsbeginn auf die eisigen Temperaturen draußen einstellen. Der Grund ist einfach: Im Winter verbraucht der Körper jede Menge Energie, um die eingeatmete Luft zu erwärmen und zu befeuchten. Belastet man ihn zusätzlich, indem man direkt mit dem Workout loslegt, riskiert man böse Erkältungen und schlimmstenfalls sogar eine Bronchitis oder Lungenentzündung. Außerdem brauchen auch Muskeln und Gelenke Zeit, bis sie einsatzfähig und auf "Betriebstemperatur" sind. Deshalb sollte die Aufwärmphase circa ein Viertel des Trainingsumfangs ausmachen.

Genügend trinken – auch im Winter

Das natürliche Durstempfinden wird durch Kälte abgestumpft – man wird im Winter also viel später durstig. Doch ohne flüssigen Treibstoff geht Sportlern bald der Saft aus, will heißen: der Körper dehydriert, die Leistungsfähigkeit sinkt, der Kreislauf wird instabil. Am besten ist es daher kontinuierlich zu trinken und dem Körper bereits vor dem Training mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

Auch nach dem Sport sollte man sich stärken und die verbrauchte Energie mit fittem Powerfood und gesunden Getränken (z. B. Saftschorle, Wasser, alkoholfreies Weizen, ungesüßter Tee) wieder aufladen. Und wenn das Training besonders hart, lang und frostig war? Dann wärmen Suppen oder Eintöpfe den Körper von innen heraus auf!

Wer sich bewegt, darf sich auch mal etwas gönnen

Damit die verbrannten Kalorien nicht gleich in dreifacher Menge wieder auf der Hüfte landen, gilt trotz Sport: Süße Sünden bitte in Maßen, nicht in Massen! Dann schadet Weihnachtsgebäck (vor allem das leckere selbst gebackene mit Vollkornmehl) auch nicht der Figur und man kommt schlank durch die Adventszeit und die Feiertage. Außerdem kann man statt Plätzchen auch zu Obst greifen. Zitrusfrüchte, wie Mandarinen und Orangen, die es jetzt überall zu kaufen gibt, sind wahre Vitaminbomben und pushen das Immunsystem.

Kein Sport bei Fieber

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Bei nervigen Halsschmerzen müssen es nicht immer Lutschtabletten sein – mit heißem Wasser übergossener Ingwer tut es auch! Viele Stars und Sternchen schwören auf diesen natürlichen Ingwertee, der Erkältungen blass aussehen lässt. Nur bei Fieber und Gliederschmerzen ist absolute Ruhe und eine ausreichend lange Sport-Pause angesagt.

-jn/er